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Gemeindeschwestern elektronisch |
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Sonntag, 4. Juni 2006 |
Wöchentlich, täglich und sogar stündlich werden die Gemeindeschwestern innerhalb der zuständigen Region von Patient zu Patient koordiniert und wieder zurück zur Station. Wann die Gemeindeschwester zu welcher Zeit am welchen Ort und ob zwischenzeitlich noch schnell wo anders geholfen werden kann, dass ließe sich mit der elektronisch geführten und "Zeitbezogenen Navigation" optimieren. Sogar die Patienten bekämen ein gutes Zeitgefühl, wann ihre "Lieblingsschwester" nun endlich bei ihnen ist. Es bestünde höhere Planungssicherheit. Vorplanung und aktueller Stand lassen sich optimieren. Gleichzeitig werden die Arbeitsnachweise elektronisch geführt und Informationen zur Patientenversorgung angehängt (wer, welche Medikamente oder Leistungen). Mit der Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte gewöhnt man sich als Gemeindeschwester an kleine elektronische Helfer. Und schon nach kurzer schaut kaum noch einer auf den Einsatzplan im Besprechungszimmer. Alles läuft fast wie von Geisterhand. Wohlwissend, dass der gute Planungsgeist des Chefs die elektronischen Fäden in der Hand hält.
nachfolgend ein Auszug aus www.innovations-report.de zur "Zeitbezogenen Navigation"
Zwischen Salzgitter und Hamburg fand die weltweit erste Fahrt mit einem neuartigen Navigationssystem statt, entwickelt von Wissenschaftlern im Institut für Verkehrsmanagement der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH). Mit Hilfe der so genannten zeitbezogenen Navigation wurde ein Testfahrzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt derart von Salzgitter nach Hamburg geführt, dass das Fahrzeug pünktlich und auf die Minute genau in Hamburg eintraf.
Testfahrer Benjamin Maier vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig war begeistert. Auch der Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr. Thomas M. Cerbe, ist von den Möglichkeiten der zeitbezogenen Navigation überzeugt.
 Die zeitbezogene Navigation erlaubt die präzise Planung einer Fahrt und die anschließende Führung des Fahrzeugs im Straßenverkehr, so dass ein Fahrzeug pünktlich sein Ziel erreicht. Berücksichtigt werden unter anderem der Fahrstil des Fahrers, die zu erwartenden Verkehrsverhältnisse und sämtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen entlang der Route", so Cerbe. Die Idee ist aus 4D-Navigation abgeleitet, die zukünftig auch im Luftverkehr zum Einsatz kommt. Versuchsleiter Dipl.-Ing. Adam Giszczak, der den Versuch vorbereitet hat, zeigte sich sehr zufrieden mit seinem experimentellen System, das fehlerfrei und wie erwartet funktioniert hat.
Das Forschungsprojekt, eine Kooperation zwischen der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Robert Bosch GmbH, wird für zwei Jahre von der Arbeitsgruppe Innovative Projekte (AGIP) des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert und läuft bis zum 31. Dezember 2006. Im kommenden Jahr wird das Gemeinschaftsprojekt im Rahmen der "Stadt der Wissenschaft 2007" auf dem Forschungsflughafen Braunschweig der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. Juni 2006 )
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