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Technologiefolgeabschätzung Gesundheitskarte PDF Drucken E-Mail
Montag, 12. Juni 2006

Verzögerungen bei elektronischer Gesundheitskarte vorteilhaft?

Nach aktueller Erhebung besitzt jeder Deutsche ein Handy. Eine Anzeige für Daten und auch die Aufnahme von Notfalldaten wäre also im Handy integriert (Vodafone Modellprojekt). Zusätzliche Terminals in Krankenhäusern oder in Praxen könnten größtenteils entfallen. Das Handy - der Universaldiener der Zukunft spielt seine schnurlosen Vorteile voll aus. Hygienisch bedienbar und mit neuester Technologie aller 2 Jahre aktualisiert: das Handy. Diese Technologiefolge mit diesen Chancen müssten herkömmliche Ansätze und Bewirtschaftungsszenarios über Großterminals erst einmal hervorbringen.  Endlich wäre man auch in der Lage, z.B. bei Unfällen die Notfalldaten wirklich zu finden oder auszulesen. Mit der Gesundheitskarte nicht möglich - mit Handy schon. Das Handy ist, im Gegensatz zu einer Geld- oder Ausweistasche, leicht lokalisierbar. Technolgien zu  RFID und Galileo machen es technologieübergreifend möglich. Ähnlich wie die Applikation-Card ist außerdem der Speicher im Handy dynamisch verwaltbar. Ressourcenprobleme und damit Akzeptanz- oder Skalierungsprobleme würden entfallen - die Anwendung ist eine schöne Studie zur Technologiefolge- und Kostenabschätzung bei laufender Globalisierung. Anzunehmen, dass andere Länder mittelfristig auf ein anderes Konzept - "das Handy-Terminalkonzept" setzen.

Vielleicht sollte man von staatlicher Seite über einen allgemeinen und einheitlichen "öffentlich zugänglichen und persönlichen Speicherbereich" nachdenken. Hier können alle staatlichen und behördlichen Informationen abgelegt sein. Hierzu zählen beispielsweise Spreicherbereiche in Handys oder auch KFZ's(!).

Um einen effizienten Umgang mit Daten zu "höherer Kommunikation" zu erreichen, Bedarf es nicht nur der Regulierung der Bandbreiten oder Kundenzugänge (wie bei herkömmlichen Telekommunikationsunternehmen), sondern einer Regulierung der "Öffentlichen Dienste".

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Studie: Jeder Deutsche hat ein Handy

Mobilfunkdurchdringung rechnerisch bei 100 Prozent

In Deutschland besitzt mittlerweile jeder - vom Baby bis zum Greis - ein Handy. Dies gilt zumindest, wenn man die Zahl der aktiven Mobilfunkverträge mit der Bevölkerungszahl abgleicht.

Die Hochrechnung führte Professor Dr. Gerpott vom Lehrstuhl für Unternehmens- und Technologieplanung an der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Wirtschaftswoche durch.

In der ersten Hälfte des beginnenden dritten Quartals 2006 ist die Zahl der aktiven Mobilfunk-Verträge in Deutschland auf 82,4 Millionen angestiegen - dies entspricht rein rechnerisch der Zahl der Einwohner Deutschlands.

Ende März 2006 lag die Zahl der aktiven Handyverträge nach der Hochrechnung bei 80,5 Millionen Stück. Zum Vergleich: Das Bundeswirtschaftsministerium teilte im Oktober 2000 mit, dass 40 Millionen Bürger - und damit ungefähr die Hälfte der Bevölkerung - ein Handy besitzen.
Quelle: www.golem.de (ad)

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