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Stellungnahme Projektbüro PDF Drucken E-Mail
Samstag, 22. August 2009
Offizielle Stellungnahme des SaxMED_i_CARD Projektbüro Sachsen
Dresden, 22.August 2009

Mit der Einführung des ePA und der Signaturmöglichkeit wird der momentan bestehende Chipkarten Prozess der eGK nicht mehr benötigt. Es besteht eine Fehlentwicklung!


kommentierte Referenzlinks heise.de

[1] keine Ökonomie +14Mrd
[2] Verzicht-auf-Rollout
[3] Zensur der KV
[4] elektronische Personalausweis kommt und ist sicher

Zusammenfassung und Handlungsempfehlung

nach [1]
"Eine echte Testung dezentraler Speichermedien könne auf Basis der aktuellen Konzepte nicht empfohlen werden, heißt es in dem Gutachten."

die entscheidenden Worte:  "auf Basis aktuellen Konzepte"

nach [2]
Der Regierungsberater der Bundesregierung Prof. Wasem fordert den Verzicht auf den Rollout

nach [3]
"Wie politisch ist die Gesundheitskarte und warum wird die im Artikel genannte Anzeige nicht geschalten."
Forderung: Die Meinungsfreiheit und die Organisationsform Körperschaft des öffentlichen Rechts verpflichtet diese Anzeige zu schalten. Gerade weil es keine Minimaldarstellungen sind und es um Grundsätzlichkeiten im Markt mit enormen Auswirkungen auf die Gesellschaft geht, stellt dies ein Zensur dar. Der Präsident muss sich der Verantwortung stellen.

nach [4]
Der Bürger wird zukünftig über den ePA unterschreiben, Bestellungen auslösen oder gar Geld überweisen.
Somit sind gleichgeartete Prozesse, wie eRezept, Gesundheitsakte und Signatur genauso sicher mittels ePA abbildbar. Die Einführung der eGK ist ein Parallelprozess, der in der von Anfang an vorgesehen Form (Konzept gemäß [2]) werder transparent erklärbar noch technologisch sinnvoll oder ökonomisch ist.
Mit der Einführung des ePA können Signaturprozesse sogar internationalisiert werden. Nationale Lösungen oder gar Parallellösungen erweitern diesen Prozess nicht.

Fazit / Auswertung:
1. das eine bestehende (GEMATIK-)Konzept ist zu erweitern, wird
erweitert
2. SIM basierte Prozesse haben in der bisherigen Form nicht die
erwartete Flexibilität und Ökonomie
3. generell fehlen Terminal-basierte Lösungen (Handy als Terminal,
siehe auch zugelassene Cryptocard für Slots) >> Effizienzsteigerung
durch äußerst modifizierbare und sichere Prozessgestaltung,
insbesondere bei neuen Prozessen

Abschreibung:
Echte eigene Lösungen bieten nur die vorgesehenen, bisherigen "Zwitterlösungen": Handy, Stick
Ärztekammern sollten auf diese Prozesse setzen oder zumindest diese gezielt forcieren. Ein Konzept eines Zwitter-USB-STICK kann das Projekt "SaxMEDiCARD" (Technologiestudie: nur auf Anfrage in der Testregion) vorzeigen.

An einer Beteiligung an einer weiteren Studie und einer alternativen Lösung dazu wird momentan in der Region Sachsen gearbeitet. Eine Mitwirkung ist willkommen. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an das Projektbüro.


Mario Lehmann
Projektleiter SaxMED_i_CARD Dresden
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 23. August 2009 )
 
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