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Donnerstag, 1. Dezember 2005 |
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In ihrer Regierungserklärung als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel auch und vor allem auf die Notwendigkeit von Innovationen für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland hingewiesen, wobei sie auch und explizit die elektronische Gesundheitskarte erwähnt hat: "Ich sage das mit großem Ernst: Ich glaube, noch nie hat ein Koalitionsvertrag in Deutschland so sehr auf Innovation und Technologiefreundlichkeit in Zukunftsbranchen gesetzt. Die finanzielle Ausstattung für die nächsten Jahre, das Ziel, die Ausgaben für Forschung, Technologie und Entwicklung bis zum Jahr 2010 auf 3 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, wozu der Staat mit 1 Prozent seinen Beitrag leisten wird, zeigt deutlich: Diese Verpflichtung sucht ihresgleichen. Wir werden sie ganz strikt umsetzen. Dabei wollen wir vor allen Dingen darauf achten, dass das Geld in Wissenschaft und Technik sinnvoll eingesetzt wird. Der Staat darf nicht glauben, er wisse selber, was da am besten zu tun sei, sondern wir müssen die Begutachtung durch die Wissenschaftsorganisationen in den Vordergrund rücken. Wir müssen auf die Freiheit der Entwicklungsmöglichkeiten in der Nano-, Bio- und Informationstechnologie setzen. Wir müssen auch auf Leuchtturmprojekte setzen, mit denen wir in der Welt beweisen können, auf welchen Gebieten wir vorne sind. Ich nenne als Beispiele hoch effiziente Kraftwerke, die elektronische Gesundheitskarte, die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle und - darüber haben wir lange genug gesprochen - den Aufbau einer Transrapidreferenzstrecke. Es wäre schön, wenn es auch an dieser Stelle weiterginge."
Quelle: Bundesregierung, Foto: REGIERUNGonline/Bienert Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Dezember 2005 )
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Mittwoch, 30. November 2005 |
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Die Gesellschafterversammlung der gematik verstärkte am Montag, dem 21. November 2005 in Berlin ihre Betriebsorganisation zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte um einen technischen Geschäftsführer. Dirk Drees übernimmt mit sofortiger Wirkung die Leitung der technischen Arbeiten an den Komponenten und Diensten der Telematikinfrastruktur. "Die elektronische Gesundheitskarte modernisiert das deutsche Gesundheitswesen von Grund auf. Dieses innovative und anspruchsvolle Projekt technisch zum Erfolg zu führen ist eine große Herausforderung", bekräftigt der 43-Jährige. Mit Dirk Drees und Interims- und Gründungsgeschäftsführer Harald Flex stehen nun zwei langjährige Experten aus dem Gesundheitswesen an der Spitze der gematik.
Dirk Drees, Geschäftsführer gematik GmbH Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. November 2005 )
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Mittwoch, 23. November 2005 |
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Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte macht es erforderlich, daß alle 80 Millionen Bundesbürger eine eindeutige Krankenversicherungsnummer haben. Im Kern handelt es sich dabei um die Sozialversicherungsnummer, die schon in der Rentenversicherung verwendet wird. Die neue Krankenversicherungsnummer werde aber noch zusätzliche Informationen enthalten, wie etwa den Versichertenstatus, erläuterte Lutz Sindermann vom Bundesgesundheitsministerium bei einer Euroforum-Veranstaltung in München.
Die eindeutige Zuordnung der Krankenversicherungsnummer zum Versicherten sei notwendig, damit später alle Daten richtig verarbeitet und gespeichert werden können und auf dem richtigen Konto landen, erläuterte Sindermann. Die Umstellung sei bereits angelaufen. Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. November 2005 )
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Montag, 14. November 2005 |
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Quelle: Wirtschaftswoche, Heft 46/2005 Der Aufenthalt in einem bundesdeutschen Krankenhaus kann lebensgefährlich sein. Ärzte ohne Fachkompetenz behandeln falsch und weigern sich, an kundige Kollegen zu überweisen; nach Verwechslungen, Schlamperei oder Kommunikationspannen bei der Schichtübergabe werden gesunde Lungenlappen entfernt, aus Unkenntnis falsche Bypässe gesetzt; Fortbildungen sind unzureichend, automatische Fehlermelde- und Kontrollsysteme fehlen.
Professor Matthias Rothmund, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, ist überzeugt: "Fehler in Krankenhäusern gehören zu den zehn häufigsten Todesursachen - noch vor Brustkrebs, Aids und Verkehrsunfällen."
Der Pfusch ist nicht auf die Krankenhäuser beschränkt. Und er kostet eine Menge Geld. Damit soll bald Schluss sein, dem deutschen Gesundheitswesen steht eine Qualitätsoffensive bevor, wie sie zuletzt die Automobilindustrie vor 20 Jahren erlebt hat. Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte soll das digitale Zeitalter beginnen, von dem sich alle Experten mehr Transparenz und Effizienz versprechen - zum Wohle der Patienten (siehe Grafik).
Mithilfe der Informationstechnologie (IT) und der Vernetzung der Daten von Versicherten, Ärzten, Apotheken und Krankenkassen soll erstmals die Qualität medizinischer Leistungen kontrollierbar und quantifizierbar werden. Wenn außerdem eines Tages behandlungsrelevante Daten wie Krankheitsgeschichte, Röntgenbilder, Allergien, Blutgruppe oder die derzeit geschluckten Medikamente in Form einer elektronischen Patientenakte verfügbar sind, sollen Fehlbehandlungen, Doppeluntersuchungen oder tödliche Medikamentenkombinationen der Vergangenheit angehören. Die Vernetzung der heilsamen Daten verspricht noch mehr Vorteile für die Patienten, von der häuslichen Betreuung chronisch Kranker per Datenleitung bis zur Teleoperation.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 14. November 2005 )
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Sonntag, 6. November 2005 |
FIfF: Der Datenschutz ist zu oft nur ein Lippenbekenntnis
Versteckte Computer -- Unkontrollierbare Vernetzung: Unter diesem Motto startete gestern an der FH München (FHM) die 21. Jahrestagung des Forums Informatiker für den Frieden (FIfF).
Die Vereinigung empfiehlt sowohl Entwicklern als auch der
Öffentlichkeit, ernsthafter über Risiken und Gestaltungsspielräume der
allgegenwärtigen Vernetzung kleiner und kleinster Computer (Ubiquitous
Computing) nachzudenken. Neue Technik bedeute soziale Umwälzung, und
die dürfe man weder den Entwicklern noch Lobbygruppen oder dem Kapital
alleine überlassen. "Es sollte Leute geben, die dagegen denken," sagte
der Bremer Informatiker und FIfF-Vorsitzende Hans-Jörg Kreowski.weiter und Quelle: Heise.de Bemerkung Redaktion: Es benötigt freie Gedanken und gesellschaftlich unterstützte Think Tanks.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 6. November 2005 )
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