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Mittwoch, 3. August 2005 |
Mehr als 90 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten wären bereit, den Personalausweis zusätzlich zur Krankenversicherungskarte bei jedem Arztbesuch vorzulegen. Rund 50 Prozent der niedergelassenen Ärzte befürworten diese Methode, um Missbrauch vorzubeugen. Das ist das Ergebnis zweier repräsentativer Untersuchungen der Marktforschungsinstitute forsa und TNS Infratest Bielefeld im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Für die Studie gaben über 1.000 Versicherte Auskunft zu ihrer Bereitschaft, den Personalausweis in der Arztpraxis vorzulegen. Die Ärzte wurden dazu befragt, ob sie den Ausweis ihrer Patienten zum Abgleich der Identität kontrollieren würden. Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 16. August 2005 )
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Montag, 1. August 2005 |
Etwa 5.000 Versicherte der am Flensburger Projekt "elektronische Gesundheitskarte Schleswig-Holstein (eGK-SH)" beteiligten Krankenkassen erhalten in diesen Tagen ein schriftliches Angebot zur Erlangung iher persönlichen elektronischen Gesundheitskarte. Interessierte senden dann den beigefügten Kartenantrag für die elektronische Chipkarte mit ihrem aktuellen Passfoto an ihre Krankenkasse zurück. Die Projektbeteiligten rechnen damit, dass so tatsächlich 1.000 Probanden für die Pilotierung der eGK gewonnen werden können. Abb.: Gesundheitskarte Schleswig-HolsteinKommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 1. August 2005 )
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Dienstag, 26. Juli 2005 |
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Im Herbst werden die Tests für die elektronische Gesundheitskarte beginnen. Die Kriterien für die Testregionen, die auch weiterhin noch nicht feststehen, sollen im September beschlossen werden. 
Dies erklärte die Vorstandsvorsitzende der Ersatzkassenverbände VdAK/AEV, Dr. Doris Pfeiffer, in Stuttgart. Pfeiffer betonte, die beteiligten Organisationen hätten noch sehr viele Hausaufgaben zu machen. Hier gelte das Prinzip: Sorgfalt, Sicherheit und Qualität vor Zeitdruck. Es müßten neue Chipkarten für die rund 80 Millionen Versicherten und Lesegeräte, Praxissoftware für Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken hergestellt sowie Konnektoren und Server bereitgestellt werden, um eine umfassende Vernetzung der 185.000 niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte, 22.000 Apotheken, 2.200 Krankenhäuser und 260 Krankenkassen zu ermöglichen. Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. Juli 2005 )
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Mittwoch, 20. Juli 2005 |
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Die elektronische Gesundheitskarte wird kein Wahlkampfschlager. Das ist nach der jüngsten Sitzung der Betreibergesellschaft der E-Karte gematik am Montag klar. Erst nach den wahrscheinlichen Neuwahlen im September können die Testregionen für die Karte ausgewählt werden. Offizieller Zeitplan ist jetzt, Detail-Entscheidungen zum Datenfluß, zur sogenannten Lösungsarchitektur der Gesundheitskarte, auf einer Gesellschafterversammlung der gematik Mitte September zu treffen. Erst dann sollen auch die Auswahlkriterien für die Testregionen festgelegt werden. Erst danach können die letzten Aufträge für die Karte ausgeschrieben und vergeben werden.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt Foto: dpa Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 20. Juli 2005 )
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Montag, 18. Juli 2005 |
Wer auch immer Anfang nächsten Jahres regiert - die Elektronische Gesundheitskarte (eGK)soll ab Januar 2006 schrittweise eingeführt werden. Am verangenen Freitag begrüßte das Bundesgesundheitsministerium dies als ersten Schritt zu einer EU-weiten Gesundheitsversorgung.Das offiziell formulierte Ziel ist sinnvoll: Der Informationsfluss im Gesundheitswesen soll verbessert werden, die Behandlungsqualität dadurch steigen, die Kosten sinken. Die zugrunde liegende Analyse stimmt. Tatsächlich ist die Informationsübermittlung von Arzt zu Arzt verbesserungsbedürftig, durch bessere Verfügbarkeit von Information ließen sich einige Fehler insbesondere bei der Verordnung von Medikamenten vermeiden. An sich wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass Patienten bei jeder Arztkonsultation eine Liste aller wichtigen Diagnosen und einen kompletten Medikamentenplan vorlegen könnten. In der Realität ist das die Ausnahme, Infos und Berichte fehlen, Patienten selbst wissen über ihren eigenen Zustand nur unzureichend Bescheid. Diese Defizite sind bekannt, da kommt die Vorstellung einer elektronischen Gesundheitskarte gerade recht. Soweit die Bürger überhaupt schon von den Planungen gehört haben, stellen sie sich eine Art verbesserte Version der bisherigen Krankenkassen-Chipkarte vor, auf der dann außer Personal- und Verwaltungsdaten auch wichtige medizinische Daten gespeichert würden. Das wäre ja auch gar keine schlechte Idee. Allerdings ist die eCard als mobiler Speicher nicht der Kern des Projektes. Stattdessen geht es um ein nach ersten Prognosen mindestens 1,5 Milliarden Euro teures Netzwerkprojekt, dessen Kernstück eine bundesweite zentrale Datenspeicherung ist. In dieser zentralen Datenbank sollen neben allen Verwaltungsdaten alle relevanten medizinischen Informationen zu jedem einzelnen Kassen- und Privatpatienten gespeichert werden. Die eCard in der Brieftasche des Patienten ermöglicht zusammen mit dem Elektronischen Arztausweis des gerade mit dem Patienten befassten Mediziners den Zugriff auf den Zentralrechner.

Potenziellen Zugriff müssen aber täglich - 180.000 niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten mitsamt den von ihnen autorisierten Arzthelferinnen sowie die - Ärzte aus 2.000 Krankenhäusern und deren Pflegepersonal und - 22.000 Apotheken und - fast 300 Krankenkassen haben - Datensicherheit kann da niemand gewährleisten.
Bisher war der Hausarzt Hüter der Krankheitsdaten, Facharzt- und Krankenhausberichte seiner Patienten. Letztere müssten sich nun daran gewöhnen, dass der Computer an der Praxisanmeldung mit einem Zentralcomputer irgendwo in Deutschland verbunden ist, der ihre Krankengeschichte bewahren soll. Die Praxis heißt dann nach dem Willen der Planer nicht mehr einfach Praxis, sondern ePraxis, das Krankenhaus eKrankenhaus, das Rezept eRezept und sie selbst vermutlich ePatient. Das Vertrauen in Arzt und Gesundheitswesen wird das kaum stärken. Kommentar schreiben (0 Kommentar(e)) |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. Juli 2005 )
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